Die Segelroute gemeinsam planen
Die Planung der Segelroute ist nie ganz einfach. Auf Google Maps lassen sich Wasser-Routen nur schlecht einzeichnen, und ein geteilter Screenshot aus einer Segel-App bleibt statisch. In Skipper Connect liegt die Route auf einer Karte, die allen offensteht: Jeder zeichnet seinen Vorschlag, jeder setzt seine Lieblingsplätze dazu, und jede Route zeigt sofort ihre Seemeilen. So ist die gemeinsame Routenplanung auf dem Wasser schnell und einfach erledigt.
Eine Karte, für alle nutzbar
Satellitenkarte, freie Routenplanung, gemeinsame Points of Interest. Bereit für die Planung mit der ganzen Crew.
- Routen frei zeichnen und nachträglich anpassen. Punkt für Punkt, und nachvollziehbar, wer sie eingezeichnet hat.
- Seemeilen errechnen sich automatisch. Jede Route zeigt ihre Distanz direkt in der Liste, mit dem Namen ihres Autors.
- Points of Interest mit Kategorie, Name und Notiz. Ankerplatz, Hafen, Restaurant, Sehenswürdigkeit und Sonstiges, sichtbar für die ganze Crew.

Ein Tag, verschiedene Vorschläge
Wind, Welle und Wetter können sich schnell ändern. So auch die Wünsche der Crew. Deshalb ist die Segelroutenplanung in Skipper Connect nicht die Sache einer einzelnen Person: Jeder zeichnet seinen Vorschlag, passt ihn an und stellt ihn zur Diskussion. Entschieden wird gemeinsam mit dem Skipper. Umgekehrt funktioniert es genauso. Der Skipper zeichnet, und die ganze Crew sieht sofort, was geplant ist.
| Vorschlag von | Seemeilen | Fahrzeit bei 5 Knoten |
|---|---|---|
| Sven, Skipper | 14,1 sm | knapp 3 Stunden |
| Chris, Co-Skipper | 21,4 sm | gut 4 Stunden |
| Carl, Crew | 22,5 sm | viereinhalb Stunden |
Die Seemeilen rechnet die App selbst, sobald die Linie steht, auf eine Nachkommastelle genau. Keine Hafentabelle, keine Luftlinie: Gerechnet wird die Strecke, die tatsächlich gezeichnet wurde, auch wenn sie einen Bogen um eine Insel macht.

Jede Route trägt den Namen ihres Autors und die Farbe dieser Person.
Segelroute planen war noch nie so einfach
Gemeinsam mit der Crew die beste Segelroute festlegen. Änderungen schnell und einfach an alle kommunizieren.
So plant die Crew gemeinsam
Routenplanung ist in den meisten Fällen eine Einbahnstraße: Einer plant, alle anderen bekommen das Ergebnis. Hier darf jeder mitzeichnen, der zum Törn gehört.
Jeder zeichnet seinen Vorschlag
Start, Wegpunkte und Ziel lassen sich frei auf der Karte einzeichnen und Punkt für Punkt nachträglich verschieben. Wer eine kürzere oder längere Variante im Kopf hat, legt sie einfach daneben.
Jede Route zeigt ihre Seemeilen
Damit sind zwei Vorschläge vergleichbar, ohne dass jemand nachmessen muss. 14 Meilen oder 22, das ist der Unterschied zwischen einem langen Frühstück und einem frühen Ablegen.
Alle sehen alles, keiner überschreibt
Jede Person hat ihre feste Routen-Farbe. Ändern und löschen darf jeder nur die eigenen Einträge. Auch der Skipper kann den Vorschlag der Crew nicht wegräumen, auch wenn er das letzte Wort hat.
Erst die Highlights, dann die Segelroute
Die meisten Routen entstehen nicht am Reißbrett, sondern aus dem, was die Crew unbedingt sehen will. Genau dafür sind die Points of Interest da: Jeder aus der Crew setzt auf die Karte, was ihn interessiert. Die Bucht aus dem Revierführer, das Restaurant vom letzten Mal, den Hafen mit der Werft, die Insel, wegen der man überhaupt mitgefahren ist. Wenn genug Points of Interest da sind, lässt sich die Segelroute einfach von Punkt zu Punkt planen, sofern es das Wetter zulässt.
Ankerplatz
Die Bucht mit dem sandigen Grund, in der man sicher liegt.
Hafen
Marina oder Stadthafen, mit Strom, Wasser und Dusche.
Restaurant
Der Abend, für den es sich lohnt, eine Stunde länger zu fahren.
Sehenswürdigkeit
Die Höhle, die Festung, der Ort, der auf keiner Seekarte steht.
Sonstiges
Tankstelle, Supermarkt, Bojenplatz etc.
Jeder Point of Interest bekommt einen Namen, eine Notiz und den Vermerk, wer ihn gesetzt hat. So sieht die ganze Crew nicht nur, wohin es gehen könnte, sondern auch, wem was wichtig ist.

Deine Lieblingsorte auf einer Karte für alle
Plane deine Segelroute zu deinen Lieblingsorten und teile sie mit der ganzen Crew.
Was bei einer Route auf dem Wasser anders ist
Ein paar Erfahrungswerte, die beim Erstellen der Segelroute hilfreich sind, bevor überhaupt die erste Linie gezogen wird.
20 bis 30 Seemeilen sind ein Tag
Eine Charteryacht läuft unter Segeln realistisch vier bis sechs Knoten. 25 Seemeilen sind damit rund fünf Stunden auf dem Wasser, dazu Ablegen, Anlegen und die Suche nach dem Platz. Gerade wer mit einer unerfahrenen Crew segelt, sollte die ersten Tage nicht darüber gehen, damit die Stimmung an Bord nicht kippt.
Bucht oder Hafen entscheidet den Abend
Die Ankerbucht ist ruhig, meist kostenlos und ohne Dusche. Der Hafen kostet, hat Strom, Wasser und ein Restaurant an der Mole. Beides in derselben Woche ist meistens die beste Mischung, und genau diese Entscheidung fällt leichter, wenn die Buchten und Häfen der Crew schon als Points of Interest auf der Karte liegen.
Der Rückweg ist der schwierige Teil
Die Route muss am letzten Tag zur Basis zurückführen, oft mit dem Wind auf der Nase und immer zu einer festen Uhrzeit. Deshalb lohnt es sich, die weiteste Etappe früh in die Woche zu legen und den Rückweg vorher einzurechnen.
Ein Vorschlag ist noch kein Plan
Wind, Welle und Lust der Crew ändern sich täglich. Statt eine Woche fest durchzuplanen, ist es entspannter, für die kritischen Tage eine zweite Variante bereitzuhaben. In der Liste stehen dann beide Routenvorschläge nebeneinander, mit ihren Meilen. Das letzte Wort hat hierbei unangefochten immer der Skipper.
Häufige Fragen
Rechnet die App die Seemeilen automatisch aus?
Ja. Sobald eine Route gezeichnet ist, steht ihre Länge in Seemeilen in der Liste, auf eine Nachkommastelle genau. Verschiebst du einen Punkt, ändert sich die Zahl mit.
Gibt es eine Entfernungstabelle für Seemeilen zwischen Häfen?
Nein, und das ist Absicht. Solche Tabellen geben meistens nur die Luftlinie an. Skipper Connect rechnet stattdessen die Strecke, die du tatsächlich gezeichnet hast.
Wie viele Seemeilen schafft man an einem Tag?
Zwanzig bis dreißig Seemeilen sind für einen entspannten Urlaubstörn eine gute Größe, das sind rund vier bis sechs Stunden unterwegs. Auf einem Meilentörn wird deutlich mehr gefahren, dafür bleibt dort weniger Zeit für die Bucht.
Ersetzt das eine Seekarte oder eine Navigations-App?
Nein. Die Routenplanung in Skipper Connect ist für die Absprache an Bord gedacht, nicht für die Navigation. Untiefen, Tonnen, Sperrgebiete und aktuelle Seekarteninformationen gehören auf den Kartenplotter oder in eine Seekarten-App. Wer die Route abstimmen will, ist hier richtig. Wer navigieren will, nicht.
Darf die Crew wirklich mitplanen?
Ja. Jeder mit Zugang zum Törn kann eigene Routen und Points of Interest anlegen und sieht alles, was die anderen eingezeichnet haben. Bearbeiten und löschen darf jeder nur die eigenen Einträge.
Was kostet das?
Die Routenplanung ist Teil der Pro-Freischaltung. Im kostenlosen Törn ist die Karte mit einer Beispielroute gefüllt, damit du sie ansehen kannst; eigene Routen und Points of Interest legst du nach der Freischaltung an. Zu den Preisen
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Die Route steht. Der Rest auch?
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