Das Logbuch beim Segeln
Beim Segeln spielt das Logbuch eine zentrale Rolle. Wir zeigen dir, was alles hineingehört und wie du mit Skipper Connect der Zettelwirtschaft ein Ende bereitest.
Dein Logbuch schreibt sich fast von alleine
Eintrag erstellen, Position und Wetter automatisch ausfüllen lassen, Status antippen, Notiz dazu. Ein paar Klicks, und der Eintrag steht.
- Position und Kurs mit einem Tipp. GPS und Kompass deines Handys oder Laptops füllen Breite, Länge und Kurs.
- Wetter mit dem zweiten Tipp. Wind, Windrichtung, Welle, Luftdruck und Bewölkung kommen aus dem Live-Wetter.
- Die Seemeilen rechnet die App mit. Von der letzten Position zur neuen, genau die Zahl, um die es bei der Seemeilenbestätigung geht.
- Nur der Skipper schreibt, alle lesen mit. Eine Aufzeichnung für alle. Die Crew sieht Einträge und Track auch Jahre später.

So kann ein Logbuch-Eintrag aussehen
Jeder Eintrag ist eine Momentaufnahme: Wo war das Boot, wie ist es gefahren, was war das Wetter, gab es besondere Ereignisse. Üblich sind Einträge alle ein bis drei Stunden und zusätzlich ein Eintrag bei jedem Manöver oder Ereignis.
Motor ausgestellt, Haupt- und Vorsegel gesetzt, Am-Wind-Kurs.
Schluss mit der Zettelwirtschaft
Position, Wetter und Seemeilen füllt die App. Du tippst nur noch den Status und deine Notiz.
Was macht ein Logbuch fürs Segeln aus?
Hier findest du die einzelnen Logbuch-Komponenten im Detail und wie ein digitales Logbuch die Arbeit vereinfachen kann.
Ohne Zeit- und Datumsangaben ist der Rest wertlos
Datum und Uhrzeit sind die Angaben, die in keinem Eintrag fehlen dürfen. Sie ordnen alles übrige ein: Ein Kurs ohne Zeitpunkt sagt nichts, eine Position ohne Zeitpunkt ist nicht nachvollziehbar, und zwei Einträge ohne Zeitabstand ergeben keine Strecke.
Idealerweise erstellst du deine Einträge im Moment. Ein Logbuch, das abends aus dem Gedächtnis nachgeschrieben wird, verliert die benötigte Genauigkeit.
In Skipper Connect stehen Datum und Uhrzeit beim Öffnen des Logbucheintrags schon automatisch da. Du musst nichts manuell ausfüllen.
Woher bekomme ich die Koordinaten und Schiffsdaten?
Hierher gehören Breite und Länge, der Kurs über Grund, die Geschwindigkeit und die seit dem letzten Eintrag gefahrenen Seemeilen. Genau dieser Block ist der Grund, warum Logbuchführung auf Papier als lästig gilt: Man liest die Koordinaten am Plotter ab, tippt sie ab, schaut auf den Kompass, rechnet die Distanz zur letzten Position.
Dabei entstehen die Fehler, die später am meisten ärgern: vertauschte Ziffern in den Koordinaten und Meilen, die am Ende des Törns nicht zur Summe passen.
In Skipper Connect holt ein Knopfdruck die GPS-Position und den Kurs von deinem Handy oder Laptop. Die Seemeilen seit dem letzten Eintrag rechnet die App selbst. Überschreiben kannst du sie trotzdem jederzeit.
Der Verlauf ist die Information, nicht der Einzelwert
Wind und Windrichtung, Wellenhöhe, Luftdruck und der Blick zum Himmel. Ein einzelner Luftdruckwert sagt fast nichts. Drei Werte über sechs Stunden zeigen dagegen, wohin sich die Lage entwickelt. Deshalb gehört Wetter in jeden Eintrag und nicht nur dann, wenn es interessant wird.
Der zweite Zweck ist die Dokumentation: Wenn später jemand fragt, unter welchen Bedingungen eine Entscheidung gefallen ist, steht die Antwort hier.
In Skipper Connect kommen Wind, Windrichtung, Welle, Luftdruck und Bewölkung aus den aktuellen Live-Wetter-Daten zur Position des Eintrags. Ein Knopfdruck, und alles wird automatisch ausgefüllt — bei Bedarf kannst du es anpassen.
Segeln, motoren, vor Anker oder festgemacht?
Erstelle einen schnellen Überblick in deinem Logbuch, wie das Boot im aktuellen Zeitraum unterwegs war: Motor an oder aus, unter Segeln, Motorsegeln, vor Anker, festgemacht. So weißt du genau, wie viel du gesegelt bist.
Das Notizfeld ist der Teil, in dem besondere Ereignisse festgehalten werden: Manöver und Segelwechsel, Defekte und Notreparaturen, Betankungen, Beobachtungen im Revier, Ankunft und Liegeplatz.
In Skipper Connect ist der Status ein Antippen statt einer Zeile Handschrift. Notizen kannst du über die Diktierfunktion deines Handys einsprechen, statt sie umständlich zu tippen.
Einmal am Tag der Blick aufs Schiff
Wasser- und Schwarzwassertank, Diesel, Batteriespannung, Motorstunden und ein Blick in die Bilge. Diese Angaben braucht man nicht bei jedem Logbuch-Eintrag. Einmal täglich ist dennoch empfehlenswert, um den Überblick über das Schiff zu behalten.
Zugleich ist es die Absicherung bei der Rückgabe: Wer Motorstunden und Tankstände täglich notiert hat, diskutiert am Ende nicht über Schätzungen.
In Skipper Connect erscheint dieser Block beim ersten Logbuch-Eintrag des Tages. So vergisst du nichts.
Ein Törn, Eintrag für Eintrag
Aus den einzelnen Einträgen entsteht der Verlauf des Törns — und aus den Positionen die gefahrene Route.


Wofür du das Logbuch später brauchst
Ein form- und zeitgerecht geführtes Logbuch hat vor Gericht Beweiskraft, bei einem Schaden, einer Kollision oder Streit mit dem Vercharterer. Entscheidend ist, dass Einträge ohne Verzögerung entstehen: Ein Vorfall sollte sofort notiert werden, nicht am nächsten Tag.
Fällt der Plotter aus, ist die letzte notierte Position mit Zeit, Kurs und Geschwindigkeit der Ausgangspunkt, von dem aus du weiterkoppeln kannst — und die Angabe, die du im Notfall durchgibst.
Für SKS und SSS ist die Seemeilenbestätigung des Skippers der formelle Nachweis. Das Logbuch ist die Quelle dafür: Aus ihm ergeben sich die Meilen, die Reviere und wer wann an Bord war. Die Seemeilenbestätigung in Skipper Connect zieht sich die gefahrenen Meilen automatisch aus dem Logbuch und macht es dem Skipper einfach.
Defekte, Notreparaturen, Betankungen, Motorstundenstand: Das interessiert die nächste Crew und den Eigner. Bei Charteryachten ist es zugleich die Absicherung, dass ein Schaden schon vor deiner Woche da war.
Der unterschätzte Grund. Wind, Ankerbucht, die Nacht mit 30 Knoten: Zwei Jahre später ist das Logbuch das Einzige, was noch weiß, wie es wirklich war.
Was von Flagge und Revier abhängt
Für Schiffe unter deutscher Flagge, Sportboote eingeschlossen, verlangt das Schiffssicherheitsgesetz geeignete, unverzügliche Aufzeichnungen über alles, was für die Sicherheit der Seefahrt bedeutsam ist. Von der internationalen Logbuchpflicht hat Deutschland Sportboote nicht ausgenommen. Bei einer Charteryacht gilt das Recht ihrer Flagge, nicht deines Passes. Verbindlich ist am Ende, was Flaggenstaat und Vercharterer vorgeben. Frag im Zweifel am besten nach.
Häufige Fragen
Muss man beim Segeln ein Logbuch führen?
Für Schiffe unter deutscher Flagge, auch Sportboote, gibt das Schiffssicherheitsgesetz vor, dass über Vorkommnisse an Bord, die für die Sicherheit der Seefahrt bedeutsam sind, unverzüglich geeignete Aufzeichnungen zu führen sind. Deutschland hat Sportboote von der internationalen Logbuchpflicht nicht ausgenommen. Bei einer Charteryacht gilt zudem das Recht ihrer Flagge. Frag bei der Bootsübernahme nach, was der Vercharterer erwartet.
Was gehört in einen Logbuch-Eintrag?
Zeit, Position und Navigation, Wetter und See, der Zustand des Schiffs und die besonderen Vorkommnisse. Einmal am Tag kommen Tankstände, Batterie und Motorstunden dazu. Ein vollständiges Beispiel steht weiter oben auf dieser Seite.
Wie oft macht man einen Eintrag?
Nach einem sinnvollen Zeitabstand und bei jedem relevanten Ereignis. Was sinnvoll und was relevant ist, entscheidet der Schiffsführer je nach Revier, Wetter und Verkehr. In der Praxis sind ein bis drei Stunden üblich, dazu jedes Manöver, jeder Kurswechsel und jedes Ereignis. Ereignisse gehören sofort ins Buch, nicht später.
Zählt ein digitales Logbuch für die Seemeilen?
Der Nachweis für SKS und SSS ist die Seemeilenbestätigung des Skippers, nicht das Logbuch selbst. Eine vorgeschriebene Form dafür gibt es nicht. Das Logbuch ist die Grundlage, aus der die Meilen kommen. Ob du es handschriftlich oder digital führst, spielt dafür keine Rolle. Ob eine Bestätigung anerkannt wird, entscheidet am Ende die Prüfungskommission.
Hat ein Logbuch Beweiskraft?
Bei Einhaltung der Formvorschriften ja. Ein Logbuch ist kein Tagebuch, sondern ein Beweismittel. Wichtig sind eindeutige Angaben, klar erkennbar auf welchen Zeitpunkt sie sich beziehen, und Einträge ohne zeitliche Verzögerung.
Gibt es eine Vorlage zum Ausdrucken?
Warum ausdrucken, wenn du es auf deinem Handy ausfüllen und speichern kannst? Genau dafür ist die Skipper Connect App gedacht. Schluss mit der Zettelwirtschaft.
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