Einkaufsliste für den Segeltörn
Die Einkaufsliste ist besonders für den Tag der Bootsübernahme sehr wichtig. Sie entscheidet, was für die Woche eingekauft werden soll. Von daher sollte man im Vorfeld genau planen. Skipper Connect hilft mit vorgefertigten Empfehlungen, die sich individuell nach Törnlänge und Crew an Bord anpassen lassen.
Deine Einkaufsliste, die mitrechnet
Stell Tage und Personen ein und jede Menge der Empfehlungen auf der Liste passt sich sofort an. Kein Umrechnen im Supermarkt, kein zweiter Zettel.
- Der Rechner macht es einfach. Vierzehn Tage statt sieben, sechs Personen statt acht. Die Mengen der Empfehlungen folgen automatisch.
- Eine Liste für die ganze Crew. Jeder sieht dieselbe Liste, ergänzt eigene Dinge und hakt ab. Wer im Supermarkt steht, sieht in Echtzeit, was schon im Wagen liegt.
- Zutaten der Rezepte landen direkt auf der Liste. Wähle aus 30 Bordrezepten in der App. Die Zutaten wandern per Tipp in die richtige Kategorie der Einkaufsliste.
- Einfach eigene Zutaten hinzufügen. Jeder kann eigene Zutaten ergänzen, transparent sichtbar für alle.

Die Einkaufsliste für den Segeltörn im Überblick
Die Standard-Einkaufsliste für Segeltörns ist auf 7 Tage und 8 Personen ausgelegt, kann in der App aber individualisiert werden. Hier siehst du aus jeder Kategorie exemplarische Vorschläge. Die vollständige Einkaufsliste mit 87 Zutaten liegt in der App bereit.
Basics
Eine Liste für die ganze Crew
Empfehlungen stehen schon drin, eigene Einträge kommen dazu, abgehakt wird gemeinsam. Jeder an Bord sieht dieselbe Einkaufsliste.
Milchprodukte & Käse
Die häufigsten Fehler bei der Einkaufsliste für Segeltörns
Eine Yacht hat relativ wenig Stauraum, begrenzte Kühlung und nur kleine Gefrierfächer. All das solltest du bei der Erstellung der Einkaufsliste beachten.
Wasser unterschätzt
Zwei Liter pro Person und Tag sind der Richtwert, mal mehr, mal weniger. Für acht Personen und eine Woche sind das über hundert Liter, die eingeplant werden sollten. Der Süßwassertank an Bord ist kein Trinkwassertank, sondern nur für Spülen und Duschen geeignet. Kauf den Großteil am Anfang ein. Du kannst unterwegs immer noch Wasser nachkaufen.
Zu viel Tiefkühlware
Das Gefrierfach einer Charteryacht ist meist eine kleine Schublade im Kühlschrank. Sie fasst nur ein paar Packungen, keinen Wocheneinkauf. Dazu kühlt sie auf vielen Booten nicht durchgehend zuverlässig. Plane lieber mit Konserven und frischen Zutaten und kaufe Tiefgekühltes nur für die ersten Tage. Denke auch an Eiswürfel für deinen gekühlten Sommerdrink.
Alles auf einmal, am ersten Tag
Der komplette Wocheneinkauf muss vom Supermarkt zum Steg getragen und danach verstaut werden. Viel Arbeit für den ersten Tag. Überlege dir, am Anfang nicht gleich alles einzukaufen, sondern nur ein Basis-Setup. Je nach Route habt ihr später noch einmal Zeit, Getränke, frisches Fleisch und Fisch, Obst und Gemüse nachzukaufen. Auch dabei hilft euch eine gut geplante Einkaufsliste.
Mengenangaben mit einem Klick anpassen
Alle 87 Empfehlungen tragen anpassbare Mengen, und sie ändern sich, sobald du Crew-Größe oder Törndauer änderst. Kein kompliziertes Rechnen.
Wie viel wovon? Die Einkaufsliste für Segeltörns hilft dir, den Überblick zu behalten
Eine Einkaufsliste als Grundlage hilft dir bei der Planung und beim Einkauf. So müsst ihr nicht erst im Supermarkt entscheiden, was ihr einkauft, könnt die Proviantierung schneller erledigen und habt mehr Zeit an Bord. Hier ein paar Erfahrungswerte, die euch bei der Planung helfen:
Wasser: zwei Liter pro Person und Tag
Der größte und schwerste Posten der ganzen Einkaufsliste. Versucht, Wasser in großen 5-Liter-Kanistern zu kaufen. Die lassen sich besser tragen und verstauen. Nehmt aber auch ein paar Sechser-Packs mit, da diese handlicher zum Trinken sind, wieder aufgefüllt werden können und sich vor allem nachts in der Kabine leichter trinken und verstauen lassen.
Frühstück und Mittag werden manchmal unterschätzt
Geplant wird meist das Abendessen, hier liegt in der Regel der Hauptfokus in der Einkaufsliste. Rechne aber auch mit sieben Frühstücken und sieben Mittagessen, auch wenn beide unterwegs oft klein ausfallen. Brot, Aufschnitt, Obst und etwas zum Wegsnacken decken den größten Teil davon ab.
Frisches nur für die ersten Tage
Salat, Blattgemüse und Frischfleisch halten im kleinen Bordkühlschrank keine Woche. Feste Sorten dagegen schon: Zwiebeln, Karotten, Kohl, Äpfel und Zitronen überstehen den ganzen Törn auch ohne Kühlung. Hartkäse hält deutlich länger als Weichkäse.
Mindestens ein Abendessen weniger einplanen
Mindestens einmal in der Woche wird in der Regel auswärts gegessen. Wer für sieben Abende einkauft, nimmt am Ende Essen zurück nach Hause. Sechs geplante Abendessen plus ein Reserve-Gericht aus Konserven sind die realistischere Rechnung, außer die gesamte Crew möchte öfter abends essen gehen.
Alkohol an Bord ist oft Geschmacksache
Bier und Wein lassen sich nicht immer über einen Richtwert planen. Hier hilft nur, in der Crew vorher zu fragen. Was sich sagen lässt: Dosen sind an Bord praktischer als Flaschen, und Glas gehört nie in die Bilge, wo es bei Seegang leicht zerspringen kann.
Was von Revier und Marina abhängt
Ihr müsst nicht immer selber einkaufen gehen. Viele Marinas, Supermärkte und Charterfirmen bieten ihren Gästen einen Einkaufsservice an. Hier gebt ihr im Vorfeld eure Einkaufsliste und Wünsche ab und erhaltet eure Einkäufe direkt ans Boot geliefert. Vorteil: kein Stress und nur wenig zu schleppen. Nachteil: Die Preise sind beim Einkaufsservice oft etwas teurer und ihr könnt euch nicht von lokalen Produkten im Supermarkt inspirieren lassen.
Häufige Fragen
Gibt es die Einkaufsliste als PDF oder Excel?
Nein, und das ist Absicht. Eine Datei kann nicht rechnen und nur umständlich geteilt werden. In Skipper Connect stellst du Tage und Personen ein, die Mengen passen sich an, und die ganze Crew hakt gemeinsam ab.
Wann und wo kauft man am besten ein?
Der Grundstock wird am Anreisetag eingekauft, direkt vor dem Ablegen. Viele Marinas haben einen Supermarkt in Fußnähe oder liefern gegen Gebühr an den Steg. Getränke und Konserven am besten komplett einkaufen, Frisches nur für die ersten Tage. Nachkaufen unterwegs ist fast immer möglich.
Was ist an Bord schon vorhanden?
Töpfe, Pfannen, Geschirr und Besteck stellt die Charterfirma. Öl, Salz, Gewürze, Spülmittel und Müllbeutel sind meist nicht an Bord oder nur als Rest vom Vorgänger. Kaffeekocher, Geschirrtücher und Alufolie fehlen oft. Frag vor dem Törn nach, das spart doppelten Einkauf.
Was hält eine Woche ohne Kühlschrank?
Zwiebeln, Knoblauch, Karotten, Kohl, Kartoffeln, Äpfel und Zitronen. Dazu Hartkäse, Salami am Stück, Eier, Konserven und alles Trockene.
Wie plant man das Kochen an Bord?
Ein Gericht pro Abend, eines davon als Reserve aus Konserven, und mindestens ein Hafenabend ohne Kochen. Einfache Gerichte sind an Bord praktischer als mehrgängige Menüs, die Kombüse hat wenig Platz und der Herd meist wenige Flammen. In Skipper Connect liegen dreißig Bordrezepte bereit, deren Zutaten sich direkt auf die Einkaufsliste schieben lassen und die für das Leben an Bord optimiert sind.
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